Themenreihe: Menschen bei Loibl

Kategorie: Karriere | | Erstellt von

Dip.-Ing. Frank Dietrich (57), Senior Sales Engineer bei der Loibl Förderanlagen GmbH:

„In meinem Studium habe ich mich mit Aufbereitungs- und Fördertechnik beschäftigt, später habe ich als Konstrukteur die Maschinen selbst konstruiert, habe mich von kleinen zu großen Projekten gesteigert, und mit jedem Projekt gute und schlechte Erfahrungen gesammelt. Seither leitet mich der Spruch: Erfahrung ist die Summe der Fehler, die man macht.“

Vom Underdog zur Ironman-Weltmeisterschaft

Triathlon ist ein Einzelsport. Die Kandidaten kämpfen entweder Mann gegen Mann oder Frau gegen Frau. „Man ist zum Teil elf Stunden unterwegs“, sagt Frank. „Das ist eine lange Zeit, in der man ganz für sich alleine ist. Da kommt man zum Nachdenken.“

Eine Leidenschaft für Extremsport. Seine Begeisterung für Triathlons eröffnete Frank die Welt der Ironman-Wettkämpfe. „Jeder Ironman ist eine absolute Extremsituation“, erklärt er. „Es kommt darauf an, wie man mit der Belastung und den Schmerzen umgeht. Das entscheidet, wie weit man es schafft.“ Frank bereitet sich auf jeden Triathlon mit viel Training vor: Schwimmen, Radfahren, Laufen und sehr oft Koppeltrainig, eine Kombination aus Radfahren und Laufen. Zu seinen Bestzeiten trainierte Frank bis zu 20 Stunden pro Woche – neben der Arbeit. Ein Balanceakt, den er aufgrund seiner Freude am Sport mühelos bewältigte.

Bei Ironman-Triathlons wird nach Altersklassen gewertet. „In meiner Altersgruppe muss man 3,8 km schwimmen, 180 km radfahren und 42 km laufen bewältigen können.“ Seine Bestzeit liegt bei 9:41 Stunden. „Die richtigen Profis brauchen dafür aber maximal 8 Stunden“, sagt er schmunzelnd. Sein sportlicher Ehrgeiz treibt ihn an. Frank ist immer unter den Top Twenty.

  • Radfahren, Schwimmen und Laufen - teilweise bis zu 11 Stunden am Stück

Weit gereist und viel herumgekommen. Seinen erfolgreichsten Wettkampf legte Frank 2019 zurück. Ein Halbdistanz-Ironman auf Mallorca, bei dem die Hälfte der Strecke eines normalen Ironman zurückgelegt wird. Dabei belegte er in seiner Altersklasse den 2. Platz. Ein riesiger Erfolg. „Es aufs Siegerpodest zu schaffen war ein unbeschreibliches Gefühl.“ Das harte Training und die Qualen haben sich ausgezahlt. Am besten war jedoch die Feier danach. „Ironman-Siegerehrungen werden immer gut zelebriert“, sagt Frank mit einem Augenzwinkern.

Für die Zukunft wünscht er sich, dass es bald wieder mit internationalen Wettkämpfen losgeht. Wegen Corona sind viele Ironman ausgefallen oder verschoben worden, daher trainiert Frank jetzt viel von zu Hause aus. „Das ist zwar nicht dasselbe, hilft aber, einigermaßen fit zu bleiben und nicht zu sehr zuzunehmen“, gesteht er. „Klar wird man faul. Aber das ist auch schön. Umso mehr freut man sich wieder darauf, dass es endlich losgeht.“

Lea Pfingsten

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