Case study – Hafenumschlag und Explosionsschutz

Biomassetransport
Aufstellort

Kopenhagen, Dänemark

Herausforderung

Förderung von explosionsfähigem Material

Fördergut

Hackschnitzel

Baujahr

2019

Module

individuell angepasste Fördertechnik: Aufgabebunker

Besonderheiten

Verfahrbarer Stahlbau, Montage und Inbetriebnahme vor Ort

Case study

Innovative Transportlösungen für Kraftwerke

Jeder der sogenannten Bunkerwägen zieht insgesamt 1.600 m³/h Material ab. Neben der Staubrückführung sind die Bunkerwägen mit Trockenlöschleitungen inklusive Bedüsung im Aufgabebunker und Filter ausgerüstet. Im Falle eines Brandes erfolgt die Wasseinspeisung durch die örtliche Feuerwehr über die Trockenlöschleitung am Bunkerwagen. Des Weiteren kann ein Löschschlauch im Bedarfsfall an eine separate Steigleitung angeschlossen werden, um Brände am Bunkerwagen zu löschen. Zum Reinigen befinden sich Saug- und Nassreinigungsleitungen am Bunkerwagen, an denen der Betreiber das entsprechende Equipment anschließen kann.

Die Bunkerwagen sind mit den Hafenkränen gekoppelt. Damit sind sie individuell verfahrbar und können in jede Schiffesentladeposition auf dem Pier gefahren werden. Während der Entladepausen können die Zweischalen- sowie Mehrschalengreifer auf dem Bunkerwagen sicher abgelegt werden.

Projektgalerie

Im Kopenhagener Hafen werden am Standort des Kraftwerks Amagerværket täglich 3.200 m³/h Biomasse umgeschlagen. Die Staubmenge, welche bei der Verladung entsteht, sorgt für ein erhöhtes Entzündungsrisiko. Mit mehr als 60 Jahren Erfahrung im individuellen Schüttguttransport und als kompetenter Partner im Bereich feuer- und explosionsgefährderter Schüttgüter entwickelte Loibl ein innovatives, ATEX-gerechtes Förderkonzept, das den Erwartungen des größten dänischen Energieversorgers mehr als gerecht wurde.

Lea Pfingsten

Vertrieb
Marketing & Communication

Tel. +49 9421 / 9256-150
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